12.11. - Australien adé
Wir haben unseren letzten Tag in Brisbane dazu genutzt, nochmal in die Innenstadt zu gehen. Erstmal haben wir den kleinen Markt besucht und uns durch die verschiedenen Stände mit Obst, Gemüse, Nüssen und anderen Lebensmitteln treiben zu lassen. Zum Frühstück gab es neben Bäckerei-Köstlichkeiten frische Erdbeeren aus Australien :-).

Dann sind wir noch ein bisschen durch die Haupteinkaufsstraße getingelt und haben Livemusik gelauscht. Es waren immer wieder kleine Performance-Flächen aufgebaut, auf denen Musiker kurz aufgetreten sind.

Die Australier stehen uns in Sachen Regeln übrigens in nichts nach. Vor Allem in deren Umsetzung. Man braucht für fast alles eine Lizenz. Zum Beispiel für Alkoholverkauf, klar. Aber auch wenn man im Hotel Milch und Ähnliches für die Gäste zur allgemeinen Verfügbarkeit in die Küche stellen will. Und wir haben in der Fußgängerzone jemanden gesehen, der mit einem Zollstock den Abstand der Tische nachgemessen hat. Da scheint es ein Mindestmaß zu geben.

Von der Innenstadt aus haben wir einen Hügel überwunden und sind noch ein bisschen durch den Roma Park gestreift. Das ist ein sehr schöner Park mit großem Teich, kleinem Flusslauf und einigen botanischen Flächen. An der Information hat uns ein älterer Herr angesprochen, ob wir an einer kostenlosen Führung teilnehmen wollen. Das haben wir gerne in Anspruch genommen und sind mit ihm über eine Stunde durch den Park gezogen. Er hat uns jede Menge über die Pflanzen und die Geschichte erzählt und wir haben ihn auch dazu ausgefragt :-). Es hat ihm sichtlich Spaß gemacht und er wollte uns gar nicht mehr ziehen lassen. In der ersten halben Stunde waren noch zwei junge Amerikanerinnen dabei, ansonsten war es eine Privatführung. Zum Schluss hat er uns auf dem Berg die noch verhüllte Ghandi-Statue gezeigt, die der indische Premierminister am Sonntag enthüllen wird. Da waren sie noch fleißig am Blumen setzen.



Wir haben auch wieder einige Polizisten auf Freizeittour im Park gesehen. Aber zum Schluss haben wir auch welche getroffen, die was geschafft haben. Die südkoreanische Delegation hat nämlich im Park ein Gruppenfoto gemacht und damit zum Beispiel Domi keine Fotobombe macht, wurden sie ordentlich abgeschottet :-).

Das Gepäck hatten wir im Hotel gelassen und haben es dann abgeholt. Der Flughafentransfer hat prima geklappt. Während wir in der Stadt immer wieder Truppen von 2, 4, 5, 9 oder auch 25 Polizisten vorbeiziehen gesehen haben, war der Flughafen quasi ausgestorben. Außer unserem Flug ging nur einer zwei Stunden vorher und einer zwei Stunden später vom internationalen Terminal. Wir haben aber zum Einchecken trotzdem 45 min anstehen dürfen :-(.



Im A380 haben wir super Plätze bekommen. Direkt in der ersten Reihe in der Holzklasse (untere Etage) vor der Wand mit jede Menge Fußfreiheit :-)). Das ist schon ein super Flieger! Bei uns im Abteil total ruhig (hinten deutlich lauter und kühler) und gaaaanz schön lang, wenn man so den Gang lang schaut! Und wir haben künstlichen Sternenhimmel über dem Gang! Und WiFi! Und telefonieren kann man angeblich auch. Willkommen in der Zukunft!